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Sie leb­te 35 km von Essaoui­ra in Marok­ko, war ver­heita­tet und hat­te einen Sohn. Sie begann vor eini­gen Jah­ren zu malen.

Asmah Naji

Die ers­te Bild der Samm­lung wur­de 2015 in Essaoui­ra in einem Laden an der Ecke einer klei­nen Stras­se in der Rue Ska­la erwor­ben. Die Abbil­dung zeigt eini­ge wei­te­re Bil­der der Künst­le­rin, wel­che damals draus­sen rund um den Ein­gang des Ladens hin­gen. Der Laden hat­te damls auch eine inzwi­schen ungül­ti­ge Inter­net­sei­te und war auf Face­book unter «Le coin des artis­tes» zu fin­den. Damals gab der Besit­zer der Gale­rie fol­gen­de Infor­ma­tio­nen über die Künst­le­rin, die inzwi­schen ergänzt wor­den sind.

Naji Asmah war eine auto­di­dak­ti­sche Künst­le­rin, die zwi­schen 1975 und 1985 gebo­ren wur­de und 2022 starb. In Marok­ko wird der genaue Geburts­tag von Frau­en nicht bekannt gege­ben. Sie leb­te 35 km in der Nähe von Essaoui­ra in einem klei­nen Dorf namens Ounag­ha. Sie war ver­hei­ra­tet und hat­te einen Sohn und sie hat­te um 2012 mit Malen begon­nen. Der Vater des loka­len Gale­ris­ten in Essaoui­ra, Asman Said, der Bil­der auf Schiffs­kreuz­fahr­ten gemalt haben soll, ermunt­ter­te sie, mit der Kunst wei­ter­zu­ma­chen, und gab ihr Tipps. Ihre Bil­der sind in kräf­ti­gen Far­ben mit Öl und manch­mal mit Auto­lack gemalt. Ich wur­de erst 2024 durch «Les Gri­gris de Sophie» dar­auf auf­merk­sam, dass Diidier Simon in der Gale­rie «Une visi­on sin­gu­liè­re» in Henon eine Aus­stel­lung von Wer­ken der Künst­le­rin orga­ni­sier­te, wobei ich erfah­ren muss­te, dass sie 2022 ver­stor­ben ist. Als ich bei die­ser Gele­gen­heit die frü­her hier publi­zier­te Web­sei­te «Coin des Artis­tes» auf­rief, hat­te die­se inzwi­schen zu einem Coif­feur­sa­lon mutiert, der aller­dings nter­es­san­ter­we­sie noch Posts von mir mit Bil­dern von Naji Asmah zeigt. Auch die Face­book­sei­te des dama­li­gen Gale­rie­be­sit­zers ist inzwi­schen prak­tisch inak­tiv.

6 Werke von Asmah Naji.