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Christo Cristabel
Cris­t­abel Chris­to erweckt sur­rea­le Dra­men zum Leben Indem sie…

Christo Cristabel

Cris­t­abel Chris­to erweckt sur­rea­le Dra­men zum Leben, indem sie Erfah­run­gen und Emo­tio­nen aus der Ver­gan­gen­heit auf­greift und sie auf Lein­wand und in ande­re Medi­en umsetzt. Sie unter­sucht schö­ne Visio­nen der dunk­le­ren Sei­te, Kurio­si­tä­ten und Bil­der ver­wirr­ter Geis­tes­zu­stän­de. Es ist eine merk­wür­di­ge Aura, die die­se Künst­le­rin umgibt, eine fast undurch­dring­li­che Mau­er, die so abschirmt, dass es unmög­lich ist, die Rea­li­tät und Fik­ti­on zu unter­schei­den. Die Male­rin scheint in einer eige­nen Welt ver­lo­ren zu sein, und die Zahl der Anhän­ger, die in die­se Welt bli­cken, wächst ste­tig.

Chris­tos Werk wird am bes­ten als Out­si­der Art oder Art Brut bezeich­net, ein Label, das vom fran­zö­si­schen Künst­ler Jean Dubuf­fet ent­wor­fen wur­de, um die Kunst zu beschrei­ben, die aus­ser­halb der Gren­zen der offi­zi­el­len Kul­tur ent­stan­den ist. Dubuf­fet kon­zen­trier­te sich beson­ders auf Kunst von geis­tes­kran­ken Asyl-Insas­sen, und das ist ein The­ma, das Chris­to vor­be­setzt. Die­se Kunst illus­triert extre­me men­ta­le Zustän­de, unkon­ven­tio­nel­le Ideen und aus­ge­klü­gel­te Fan­ta­sy-Wel­ten. Aus vie­len Grün­den bleibt Chris­to lie­ber aus­ser­halb des «Kunstwelt»-Mainstreams.

Gemäss eige­nen Anga­ben soll Cris­t­abel Chris­to sel­ber zu Ihrer Kunst inspi­riert wor­den zu sein, als sie die Arbeit von Mar­cel Duch­amps für sei­ne Nach­barn Wal­ter und Loui­se Are­n­sberg, «Ren­dez­vous du Diman­che 6 Fevrier 1916» sah, die aus vier Post­kar­ten zusam­men­ge­stellt war, die eine Bot­schaft andeu­te­te, ohne eigent­lich eine sol­che zu ent­hal­ten: «Ich habe nicht beson­ders das Bedürf­nis zu ver­ste­hen, aber ich habe einen star­ken Zwang, zu kom­mu­ni­zie­ren» — C.C.

Oben: eini­ge wei­te­re Arbei­ten der Künst­le­rin, gefun­den im Web.

1 Werk von Christo Cristabel.