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Die Frau die er noch liebte, las Kolb in der Zeitung, war vom Mann, den sie ihm vorgezogen hatte, ermordet worden!

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Ernst Kolb hat­te eine gros­se Lie­be, deren Eltern ihn aller­dings nicht als wür­di­gen Schwie­ger­sohn betrach­te­ten und wel­che ihn des­halb ver­liess und einen Ande­ren hei­tra­te­te. Er litt sehr unter die­ser für ihn uner­füll­ten Lie­be und trau­er­te ihr nach, als er eines Tages auf eine scho­ckie­ren­de Nach­richt in der Tages­zei­tung stiess. Sei­ne ehe­ma­li­ge Freun­din woll­te sich von ihrem Mann tren­nen und hat­te die Schei­dung ein­ge­reicht. Als sie schliess­lich im Gerichts­ge­bäu­de auf den Beginn der Ver­hand­lung war­te­te, erschien ihr Mann, zück­te einen Revol­ver und erschoss sie. Kolb war ver­stört und scho­ckiert und ver­ar­bei­te­te die­se unglaub­li­che Nach­richt, indem er Gedich­te ver­fass­te.