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Jinks. Müllabfuhrmann sammelte laufend Gegenstände um darauf zu zeichnen.

Wil­lie Jinks wur­de am 11. Novem­ber 1921 als eines von 13 Kin­dern eines Päch­ters in Locust Gro­ve, Geor­gia gebo­ren und starb dort Anfang April 2012. In frü­hem Alter war er fas­zi­niert von Tie­ren, der Natur und mecha­ni­schen Din­gen. Wil­lie ver­brach­te den gröss­ten Teil sei­nes Lebens in Atlan­ta und brach­te Fund­ge­gen­stän­de heim, auf die er nach sei­ner Pen­sio­nie­rung als Out­si­der zu malen begann. Er mal­te auf Türen, Blech, Holz, Papier, Schu­he, Gepäck, auf alles, was er hat­te. Sei­ne Bil­der von Vögeln und Gebäu­den sind fett und roh, oft mit hel­len Rot­tö­nen und leben­di­gem Grün.

Wil­lie ist berühmt für sei­ne «Hoper­man-Figu­ren» (Hob­by­man), die in vie­len sei­ner Arbei­ten auf­tau­chen: er bezeich­ne­te damit auch sich selbst, denn er nahm das Tele­fon ab und ant­wor­te­te als Hoper­man. Ein spe­zi­el­les Merk­mal sei­ner Arbei­ten sind die Beschrif­tun­gen, manch­mal zu ent­zif­fern, gele­gent­lich aber auch ledig­lich als gestal­te­ri­sche Ele­men­te ver­wen­det.

Neben­bei: Von mei­nen Pin­wän­den auf Pin­te­rest ist dies zu mei­ner Über­ra­schung die Meist­be­such­te… Ab Febru­ar 2014 wuchs die Lis­te der Beob­ach­ter explo­si­ons­ar­tig und bis April waren es damals 5500 Beob­ach­ter, gefolgt von der Pinn­wand von Wil­lie White, mit 3750 Beob­ach­tern, wäh­rend alle andern Pinn­wän­de jeweils weni­ger als hun­dert Beob­ach­ter auf­wie­sen…