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Erdmann-Kamara Gudrun
Erd­mann-Kama­ra Gud­run kam 1948 in Deutsch­land zur Welt, war Kran­ken­schwes­ter, GoGo-Girl, Phy­sio­the­ra­peu­tin und Ani­ma­to­rin und es ver­schlug sie nach Sene­gal. Sie zeich­net und malt.

Erdmann-Kamara Gudrun

«Ich wur­de am 10 .Janu­ar 1948 in Kamen in Nord­rein-West­fa­len als Ein­zel­kind gebo­ren und bin in Gies­sen an der Lahn auf­ge­wach­sen, absol­vier­te eine Kran­ken­schwes­tern­leh­re, zog früh aus dem Eltern­haus aus und bestritt den Lebens­un­ter­halt als GoGo-Tän­ze­rin u.a. bei Hazy Oster­wald in der Schweiz, danach retour nach Gies­sen. 1972 Aus­bil­dung zur Phy­sio­the­ra­peu­tin nach einer gut bür­ger­lich durch­ge­koch­ten Ehe kam es zur Schei­dung. 1990 war ich Ani­ma­teu­rin im Club Aldia­na in der Tür­kei, 1991–1996 im Club Aldia­na in Sene­gal, wo ich mich in Land und Men­schen ver­lieb­te und geblie­ben bin, ver­hei­ra­tet in poly­ga­mer Ehe mit Mama­dou Kama­ra. Seit 1991 bis heu­te erzie­hen wir gemein­sam sei­ne Kin­der. Mein klei­ner Bei­trag ist, dar­auf zu ach­ten dass die Kin­der eine gute Schul­bil­dung und genü­gend zu essen haben. Mitt­ler­wei­le bekom­me ich aus Deutsch­land eine Mini­mal­ren­te, da ich es in jun­gen Jah­ren ver­säumt habe, mich anzu­mel­den und oft unre­gis­triert arbei­te­te. Zur Male­rei kam ich schon sehr früh und ver­ar­bei­te­te dar­in mei­ne Gefüh­le und mei­ne Gedan­ken zum Welt­ge­sche­hen. Seit zwei­ein­halb Jah­ren male ich täg­lich, da ich nun viel Zeit habe. Unser Nach­wuchs ist aus­ge­flo­gen, um sich wei­ter zu bil­den und es wird jeweils nur wie­der leb­haft wäh­rend den Feri­en. Mei­ne Phan­ta­sie setzt, was ich im hier und jetzt spü­re und erle­be in mei­nen Bil­dern um».

8 Werke von Erdmann-Kamara Gudrun.