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Felici Paco
Feli­ci Paco stammt aus Ita­li­en und lebt in Texas, wo er tags­über für die Regie­rung arbei­tet und nachts als Volks­künst­ler malt.

Felici Paco

Paco Feli­ci wur­de 1970 als Sohn von ita­lie­ni­schen Eltern in Bra­si­li­en gebo­ren und ist heu­te ein auto­di­dak­ti­scher ame­ri­ka­ni­scher Künst­ler einer jun­gen Gene­ra­ti­on. Sei­ne küh­nen Wer­ke wer­den auch als Cross­over zwi­schen US-Pop-Art und latein­ame­ri­ka­ni­scher Volks­kunst ange­se­hen. Tags­über ist Paco Feli­ci für die Regie­rung von Texas für den Kon­takt zur his­pa­ni­schen Bevöl­ke­rung zustän­dig und nachts arbei­tet er als Volks­künst­ler.

In Lock­hart, Texas, arbei­tet er in den Abend­stun­den in sei­ner engen Gara­ge, mit übrig geblie­be­nen Latex­far­ben von Bau­märk­ten. Er arbei­tet schnell und ver­bringt oft nicht mehr als 90 Minu­ten für auf­wen­di­ge­re Stü­cke. Er benutzt Far­be gross­zü­gig, aber nicht wört­lich, mit ver­trau­ten Ele­men­ten wie eiför­mi­gen Augen, über­trie­be­nen Nasen und vol­len Lip­pen. Er malt kul­tu­rel­le Iko­nen (Dol­ly Par­ton, Elvis, Shaquil­le O’Ne­al) und erkenn­ba­re Sym­bo­le (fran­zö­si­sche Frit­ten, das McDonald’s‑Logo und Aunt Jemi­ma). Die­ser Pop-Ein­fluss lässt ihn eini­ge sei­ner Fans mit Andy War­hol ver­glei­chen. «Ein mit dem glück­li­chen Ein­fluss der Far­ben von Mexi­ko ange­rei­cher­ter War­hol», sagt Kathy John­son, Inha­be­rin der Aus­tin-Gale­rie, die sei­ne Arbeit ver­kauft.

Die­ser Künst­ler der Aus­tins Fun­ky Volks­kunst-Sze­ne arbei­tet als stell­ver­tre­ten­der Direk­tor für Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Texas Gene­ral­staats­an­walt­schaft, berät His­pa­nics und über­wacht die spa­nisch­spra­chi­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Medi­en. Er meint, er wis­se nicht, in wel­che Rich­tung sei­ne Kar­rie­re gehen wer­de, er sehe sich in vie­len Rol­len, in wel­chen er sich wohl füh­len könn­te.

21 Werke von Felici Paco.