1962 geboren in Heidelberg und in der «Kraichgauer Kunstwerkstatt» seit 1989. Für seine Zeichnungen auf Papier benutzt Hall harte Farbstifte, die er in mehreren vertikalen Schraffurschichten zu feinen Farbflächen anlegt. Dabei bleibt er jedoch zweidimensional. Die Raumaufteilung und Figurensetzung unterliegt ausschliesslich der ästhetischen Ordnung seiner Bildkompositionen. Ebenso hängt die Grösse seiner Figuren nicht von realen Proportionen, sondern von ihrer Bedeutung für den Bildinhalt ab.
Er bezeichnet sich selbst als «Spassvogel» und liebt es, kleine Scherze in seine Bilder einzubauen. In seiner Freizeit hört er gerne alte Volks- und Schlagermusik, deren Texte er zum Teil auswendig lernt. Solche Inhalte, aber in erster Linie persönliche Erlebnisse, bestimmen vorwiegend seine Bildthemen.
2004 Auszeichnung «Honourable Mention» auf der «Insita ´04», Triennale der Naiven Kunst, Art Brut und Outsider Art in der «Slowakischen Nationalgalerie», Bratislava. Arbeiten in Museumsbeständen, öffentlichem Besitz, Galerien und bedeutenden Privatsammlungen.