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Jaber al-Mahjoub
Jaber al-Mah­joub, der Tune­si­sche Künst­ler, leb­te in Paris als Maler, Bild­hau­er und Stras­sen­mu­si­kant, einst war er Bäcker und Boxer.

Jaber al-Mahjoub

Jaber wur­de im Janu­ar 1938 in M’Saken, in der Nähe von Sous­se in Tune­si­en, gebo­ren, er starb am 17.Oktober 2021 und wur­de an sei­nem Hei­mat­ort beer­digt. Mit drei Jah­ren Halb­wai­se, mit sechs Voll­wai­se, wuchs er bei sei­ner Schwes­ter auf. Er war Hir­te und Bäcker­lehr­ling in Sous­se. 1956 über­sie­del­te er nach Frank­reich – zunächst in Mar­seil­le, liess er sich 1958 in Paris nie­der, wo er als Bäcker arbei­te­te. Eines Tages wur­de Jaber Boxer. Schliess­lich Schau­spie­ler und Sän­ger wobei er sei­ne Talen­te auf der Espla­na­de de Beau­bourg zeig­te. Er reis­te in die USA, um eine rei­che Ame­ri­ka­ne­rin zu hei­ra­ten, die er in Paris ken­nen­ge­lernt hat­te, von wel­cher er zwei Jah­re spä­ter geschie­den wur­de. In New York erhielt er 1971 den ers­ten Preis des Plainfield’s Annu­al Fes­ti­val of Art. Ab 1976 leb­te er in Kana­da, Marok­ko, Aegyp­ten und Sau­di­ara­bi­en und kehr­te 1979 nach Paris zurück, wo er heu­te in sehr beschei­de­nen Ver­hält­nis­sen lebt. Sei­ne Gou­achen, Acryl­bil­der oder ban­da­gier­ten Gips­skulp­tu­ren sind sehr far­big, die Figu­ren meist schwarz umran­det. Sei­ne Bil­der sind stets mit Wör­tern und Zif­fern ange­rei­chert. Bild­spra­che, Aus­drucks­wei­se, Sujets, Ein­fäl­le wie auch sei­ne Gebär­den­spra­che sind von der ori­en­ta­li­schen Her­kunft geprägt, die den künst­le­ri­schen Weg die­ses Aus­sen­sei­ter-Künst­lers bestimmt.

Aus dem Fran­zö­sisch «Musée de la Créa­ti­on Fran­che» auf der Web­sei­te «artpulsion.com»

Oben: ein Bild aus dem emp­feh­lens­wer­ten Video über den Künst­ler rechts.

Weitere Informationen zu diesem Künstler finden Sie auf der früheren Website.

266 Werke von Jaber al-Mahjoub.

Das waren alle Kunstwerke von Jaber al-Mahjoub.