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Jagiello EMO: Autobiografische Zeichnung des US-Farbwarenhändlers, Medikamente einnehmend, mit Text auf der Rückseite.

Die­se Arbeit von Geor­ge Jagiel­lo EMO ent­deck­te ich auf eBay USA auf mei­nem iPho­ne wäh­rend einer Rei­se in Viet­nam. Es hiess dazu, der Künst­ler sei ein Krebs­pa­ti­ent, der über­lebt habe und sei­ne Zeich­nng ver­ar­bei­te sei­ne Erfah­run­gen als Pati­ent, beschrie­ben auf der Rück­sei­te. Ich war begeis­tert, kauf­te die Zeich­nung und dach­te, ich wür­de sie bei der Rück­kehr in der Schweiz vor­fin­den.

Lei­der kam es aber anders. Obwohl die Schwei­zer Post kla­re schrift­li­che Anwei­sun­gen hat­te, wäh­rend mei­ner Abwe­sen­heit sämt­li­che ein­tref­fen­de Post für mich zurück­zu­be­hal­ten, stell­te sich bei mei­ner Rück­kehr her­aus, dass die Sen­dung als Express­sen­dung gekenn­zeich­net gewe­sen sei und an mei­nem Domi­zil natür­lich nicht zustell­bar gewe­sen war. Irr­tüm­lich war sie also gleich wie­der an den Absen­der in den USA zurück geschickt wor­den. Ein Spi­tal­auf­ent­halt der Absen­de­rin mach­ten die Sen­dung in den USA eben­falls unzu­stell­bar und das Wie­der­ein­tref­fen der Sen­dung in Zürich ver­zö­ger­te sich um Mona­te, aber mir wuchs die Zeich­nung des­halb ganz beson­ders ans Herz. Die far­bi­ge qua­dra­ti­sche Zeich­nung kam als Nächs­tes und danach, von Jagiel­lo noch sel­ber auf eBay ange­bo­ten, die linea­re Zeich­nung, die hier im Innern der Fla­sche zu sehen ist. Lei­der ver­starb Jgiel­lo schon kurz danach und sei­ne Arbei­ten sind nun kaum mehr zu fin­den.