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Jagiello George EMO
Jagiel­lo Geor­ge EMO führ­te 37 Jah­re lang ein Kunst­be­darfs­ge­schäft und zeich­ne­te und mal­te als Auto­di­dakt dane­ben.

Jagiello George EMO

Geor­ge A Jagiel­lo wur­de am 5. Mai 1940 in Bos­ton, Mas­sa­chu­setts gebo­ren und starb am 11. August 2016. Als Auto­di­dakt arbei­tet er seit jun­gen Jah­ren mit Male­rei, Bild­haue­rei mit Holz, Metall, Stein, Radie­rung und Col­la­ge mit allem, was ihm in die Hän­de kam. 37 Jah­re lang führ­te er ein Kunst­be­darfs­ar­ti­kel­ge­schäft, gab Kin­dern Farb­un­ter­richt und nutz­te sei­ne Frei­zeit zum Zeich­nen, Skiz­zie­ren, Malen und Schrei­ben und wid­met sich danach, im Ruhe­stand, ganz sei­ner krea­ti­ven Arbeit. Sei­ne Frau Fre­di ermu­tig­te ihn, aus­zu­stel­len. 2007 wur­den sei­ne Arbei­ten erst­mals in einem renom­mier­ten Auk­ti­ons­haus unter dem Namen EMO ver­kauft.

Jagiel­lo, der den Krebs besiegt hat, meint zu sei­nen Bil­dern: «ver­rückt oder wahn­sin­nig sind Bild-Gedan­ken und Ideen, die ich zeich­ne, die wahr­schein­lich die meis­ten Men­schen haben, aber zen­sie­ren, ver­leug­nen oder ver­drän­gen. Ich drü­cke aus, was ich in mei­nem Kopf, oder in Papier, Was­ser, Sand, Wol­ken oder sogar in der Far­be sehe. Es sind mei­ne irra­tio­na­len pri­va­ten Ein­bli­cke, die ich dar­stel­le und ich bin erstaunt, dass die­se Bil­der mir zuströ­men und mich in einem Strom, der Sinn macht, füh­ren und mir wei­ter­hel­fen. Die meis­ten mei­ner Ver­wand­ten und Freun­de und die Leu­te wuss­ten nicht, dass ich mei­ne freie Zeit nicht mit Gar­ten­ar­beit, Fischen oder Rei­sen ver­brin­ge, son­dern male. Ich bin eine sehr pri­va­te Per­son, ich habe mein gan­zes Leben so gelebt».

Die Rück­sei­te der Zeich­nung im Quer­for­mat mit dem aus­ge­spar­ten Gesicht und der Pil­le im Mund ent­hält fol­gen­den hand­schrift­li­chem auto­bio­gra­fi­schen Text und einer Skiz­ze zum Pro­fil der Vor­der­sei­te: «Mit medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung habe ich Erfah­rung. Wir wer­den wie Scha­blo­nen behan­delt: 15 Minu­ten für einen Arzt, über Gewicht und Akti­vi­tä­ten zu ent­schei­den, einen Vor­trag zu hal­ten, Medi­ka­men­te zu ver­schrei­ben oder abzu­set­zen: Akkord­ar­beit ist immer ein Stück­werk – bereits heisst es «der Näch­te bit­te!».

3 Werke von Jagiello George EMO.