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Messerli Silvia
«Ich bin 1956 in Bern gebo­ren und wuchs in länd­li­cher Agglo­me­ra­ti­on…

Messerli Silvia

«Ich bin 1956 in Bern gebo­ren und wuchs in länd­li­cher Agglo­me­ra­ti­on der Stadt Bern auf. Schon in jun­gen Jah­ren mal­te ich für Freun­de, Kol­le­gen und Nach­barn Hun­de, Kat­zen und Pfer­de, um mir ab und zu eine Reit­stun­de finan­zie­ren zu kön­nen. Ich hat­te lei­der kei­nen Vater der mich spon­sor­te (er starb, als ich 13 war). Die Male­rei liess mich nicht mehr los. Mit klei­nen Bil­dern besuch­te ich regio­na­le Märk­te. Bald begann ich auch Tie­re aus Ton zu mode­lie­ren und kre­ierte aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en Klein­kunst­wer­ke. Dane­ben arbei­te­te ich im Gar­ten­bau und mit Pfer­den. Zu Hau­se wur­de auch mein Gar­ten ein Kunst­werk und mein Para­dies.

In den Neun­zi­ger­jah­ren kam ich per Zufall zum Schweis­sen: Tie­re, klein, gross, Rost­bil­der usw. wur­den kre­iert und die Male­rei rück­te etwas in den Hin­ter­grund. Oft nahm ich klei­ne Bil­der mit, wenn ich mei­ne Eisen­plasiken aus­stell­te. Jetzt, etwas älter gewor­den, habe ich die Schweis­se­rei an den Nagel gehängt und wid­me mich aus­schliess­lich der Male­rei. Frü­her mal­te ich ja oft, was den Leu­ten gefiel – heu­te neh­me ich mir die Freih­heit, ein­fach zu malen, ein­mal etwas «bünz­lig» Rich­tung «naiv», ab und zu ein Gross­for­mat, modern und abends, wenn die Stil­le und Ruhe da ist, ent­ste­hen klei­ne, «abar­ti­ge» Arbei­ten.

Bis heu­te tue ich mich schwer damit, die­se «voll­brü­ti­gen» Arbei­ten in der Oef­fent­lich­keit zu zei­gen, weil das Echo eher nega­tiv wäre, aber sicher wird mir dies bald auch egal sein».

6 Werke von Messerli Silvia.