Loading...
Rashidi Mehrdad
Ras­hi­di Mehrdad wur­de 1963 im Iran gebo­ren, emi­grier­te mit 20 nach Deutsch­land und begann 2006, ohne beson­de­ren Grund, zu zeich­nen.

Rashidi Mehrdad

Mehrdad Ras­hi­di wur­de 1963 in der Stadt Sari im Nor­den Irans gebo­ren. Im Alter von 20 Jah­ren floh er wegen sei­ner poli­ti­schen Ansich­ten aus dem Iran und liess sich in Deutsch­land nie­der. Im Jahr 2006 begann er ohne beson­de­ren Grund zu zeich­nen. Er fand, dass es ihn ent­spann­te und ihn glück­lich mach­te, er dach­te auch an sei­ne Hei­mat, an sei­ne Kind­heit und an die leich­te­ren Zei­ten in sei­nem Leben, wäh­rend er auf jedem Blatt Papier krit­zel­te, das zur Hand ging. Er benutz­te alte Notiz­bü­cher, Umschlä­ge, Ein­kaufs­be­le­ge und weg­ge­wor­fe­ne Wer­be­bro­schü­ren, und all­mäh­lich begann er, in einer schein­bar zwang­haf­ten Wel­le der Krea­ti­vi­tät, ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches und ergrei­fend schö­nes Werk zu schaf­fen. Die­se Pro­duk­ti­on hat sich bis heu­te fort­ge­setzt, der Schwung und die Freu­de, die er dem Künst­ler gege­ben hat, sind nach wie vor da. 2012 wur­de ihm eine Ein-Mann-Show in Düs­sel­dorf ange­bo­ten, die viel Bei­fall erhielt.

«Ich war nicht inter­es­siert an Rat­schlä­gen (sic), wie man arbei­tet, noch habe ich irgend­je­man­des Arbeit kopiert. Ich war glück­lich, dass ich ange­fan­gen hat­te und ich bin immer noch neu­gie­rig, wie es sich ent­wi­ckelt und wächst. Alles, was ich zeich­ne, kommt von mir. Mei­ne eige­nen Gefüh­le Mit mei­nen Bil­dern, wo Sie ver­schie­de­ne Tie­re, Men­schen und alle mög­li­chen Geschöp­fe fin­den, füh­le ich mich glück­lich und frei. Das The­ma «Lie­be», «Män­ner und Frau­en» und «Nost­al­gia» sind für mich am wich­tigs­ten. Ich kann stun­den­lang zeich­nen, Tag für Tag. Ich muss mich um mei­ne zwei Söh­ne küm­mern, also mache ich mei­ne Zeich­nun­gen, wann immer ich in mei­ner Frei­zeit kann. Es macht mich glück­lich und ich hof­fe, es macht auch ande­re glück­lich.» — Mehrdad Ras­hi­di.

Ras­hi­dis Werk ist in der Coll­ec­tion de l’Art Brut und dem Muse­um of Ever­y­thing ver­tre­ten. Der ira­ni­sche Auto­di­dakt Mehrdad Ras­hi­di wur­de auf der 16. Bien­na­le für Nai­ve und Mar­gi­na­le Kunst in Bel­grad 2013 mit dem renom­mier­ten Grand Prix für Aus­sen­sei­ter­kunst aus­ge­zeich­net. Ein Buch über Ras­hi­di wur­de kürz­lich ver­öf­fent­licht und kann auf der Sei­te der Gal­lery Hen­ry Boxer ange­se­hen wer­den.

Die Hen­ry Boxer Gale­rie, die ihn ver­tritt, ist stolz dar­auf, die­se klei­nen Art-Brut-Meis­ter­wer­ke 2013 erst­mals aus­ser­halb der Wahl­hei­mat gezeigt zu haben! Hen­ry Boxer Gale­rie, Tel: +44 (0)20 8948 1633, Cell:+44 (0)7836 388 771, 98 Stuart Court, Rich­mond Hill, Surrey TW10 6RJ, Eng­land.

10 Werke von Rashidi Mehrdad.