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Von Menschen, die aus innerem Antrieb und ohne eine Ausbildung dafür künstlerisch tätig werden… Art Brut!

Was die Art Brut und die Out­si­der-Kunst in mei­nen Augen so inter­es­sant macht, ist ihre Viel­falt. Sie ist nicht auf eine bestimm­te Kunst­form oder einen bestimm­ten Stil beschränkt und kann mit einem rie­si­gen Aqua­ri­um ver­gli­chen wer­den, in dem eine fast unüber­schau­ba­re Viel­falt unter­schied­li­cher Krea­tu­ren Sei­te an Sei­te lebt und eine ganz beson­ders inspi­rie­ren­de und ein­zig­ar­ti­ge Gemein­schaft bil­det.

Sie zeigt unzäh­li­ge ver­schie­de­ne Gesich­ter. Auf die­ser Web­site sind heu­te die Wer­ke von 144 Künst­lern zu sehen. Sie wur­de vor 12 Jah­ren mit dem Ziel ins Leben geru­fen, die Auf­merk­sam­keit auf die Arbeit der vie­len krea­ti­ven Ama­teu­re zu len­ken, die oft zu wenig Auf­merk­sam­keit erhal­ten und die das Zeich­nen und Malen ohne ent­spre­chen­de Aus­bil­dung, son­dern aus inne­rer Moti­va­ti­on oder aus Zwang gelernt haben.

Ursprüng­lich bezog sich der Begriff «Art Brut» vor allem auf die Wer­ke von Pati­en­ten, die in psych­ia­tri­schen Abtei­lun­gen zu arbei­ten began­nen, wie die berühm­tes­ten und bekann­tes­ten Künst­ler Adolf Wölf­li und Aloï­se Cor­baz, doch das hat sich geän­dert. Im Gro­ßen und Gan­zen han­delt es sich eher um die Arbeit von Men­schen wie Sie oder ich, die ohne eine ent­spre­chen­de künst­le­ri­sche Aus­bil­dung aus eige­nem Antrieb begin­nen, künst­le­risch zu arbei­ten.

Nicht sel­ten wird die­se künst­le­ri­sche Tätig­keit durch Schick­sals­schlä­ge aus­ge­löst, die eine Neu­ori­en­tie­rung erfor­der­lich mach­ten und eine bis dahin schlum­mern­de krea­ti­ve Ader ent­de­cken, ent­wi­ckeln und rei­fen lie­ßen — aus inne­rer Moti­va­ti­on und ohne sich dem Kunst­markt zuzu­wen­den. Künst­ler schaf­fen ihre Wer­ke mit Lei­den­schaft, für sich selbst, und sind ihr eige­nes Publi­kum und ihre eige­nen Kri­ti­ker. Ihre Wer­ke ent­ste­hen oft im Ver­bor­ge­nen und sind daher authen­tisch, auf­rich­tig und echt.

Falls Sie übri­gens die Coll­ec­tion de l’Art Brut in Lau­sanne noch nicht ken­nen soll­ten: ein Besuch lohnt sich unbe­dingt, denn das Muse­um, das die ehe­ma­li­ge Samm­lung von Jean Dubuf­fet ent­hält, ist eine ganz wun­der­ba­re Schatz­kam­mer, die sich aus­schliess­s­lich den Aus­sen­sei­ter­künst­lern und ‑Künst­le­rin­nen wid­met.

Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, sich auf Ihrem Mac oder PC zu Hau­se auf eine span­nen­de künst­le­ri­sche Ent­de­ckungs­rei­se zu bege­ben und eine bun­te, viel­fäl­ti­ge und viel­sei­ti­ge Aus­stel­lung auf einer Web­site mit rund 2000 Aus­stel­lun­gen zu besu­chen — jeder­zeit, rund um die Uhr und wann immer Sie Lust dazu haben!